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Geschichte der Postalm

Dieses größte Almengebiet Österreichs und zweitgrößte Hochplateau Europas war bis vor 300 Jahren ein riesiges Waldgebiet. Damals nämlich, als die Waldbestände in den Tälern durch den großen Sud- und Pölzholzbedarf der Salzkammergutsalinen zur Neige gingen, wurde auf der Postalm mit der Holzgewinnung begonnen.
Die Abtenauer Bergbauern, durch die hohe Lage ihrer Gehöfte und Weiden sehr eingeschränkt in der Bewirtschaftung, nützten das neugewonnene Weideland, und die Postalm wurde nicht mehr aufgeforstet. In der Folge entwickelte sich die Postalm zum größten Almengebiet Österreichs, auf der bis zu 100 Personen in der Sennerei, als Almpfleger und Hüter beschäftigt waren.
Ab den 50er Jahren ging die Bewirtschaftung der Almen stark zurück. Ein Aufgeben der Almwirtschaft konnte jedoch durch die Errichtung von Mautstraßen, im Jahre 1970 von Strobler Seite und im Jahre 1987 von Abtenauer Seite verhindert werden. Heute werden die Almen nach wie vor bewirtschaftet und es finden jährlich bis zu 2000 Rinder, Pferde und Schafe ihre Sommerweide.
Die mit viel Gefühl in die Landschaft eingefügte Bergstraße und die dem Gebiet angepaßten Gasthöfe haben auf der Postalm in die Natur eingefügt und sind zum attraktiven Erholungsbestandteil geworden. Die Postalm ist gewachsen, und wie unsere Vorfahren haben wir die Aufgabe dieses Erbe zu erhalten und es in einem gesunden Zustand der nächsten Generation zu übergeben.
In diesem Sinne...
- verzichten wir weitestgehend auf Schneekanonen
- inspizieren wir am Ende der Saison das gesamte Liftgebiet, Müllsammelaktion
- begrünen wir die Pisten, im Sommer sieht man Lifte kaum.
- Überzeugen Sie Sich selbst.
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